
Humanoide Roboter in der Küche: Wie nah sind wir am Haushalts-Butler?
Spülmaschine ein- und ausräumen gilt als Traum-Aufgabe für Haushaltsroboter – und zeigt zugleich, warum Robotik in der Küche so schwer ist. In der neuen Folge Inside it’s OWL spricht Host Günter Korder mit Dr. Holger Ernst (Miele) darüber, warum ein Küchenroboter nicht einfach „wie ein Saugroboter“ funktioniert: In der Küche geht es nicht nur um Navigation, sondern um Manipulation – greifen, tragen, einsortieren, sicher mit Menschen und Objekten interagieren.
Warum Küchenrobotik so anspruchsvoll ist
Die Küche ist bis ins Detail für Menschen gebaut. Was für uns selbstverständlich wirkt, wird für Roboter zur komplexen Aufgabe: Geschirr unterschiedlicher Formen, enge Abstände, der Geschirrspüler mit Körben und „Spikes“ – und immer das Risiko von Bruch und Chaos im Alltag. Ein Moment aus dem Gespräch bringt das auf den Punkt: „Zum Glück war der Becher leer.“
Drei Takeaways aus dem Video:
- Küchenroboter müssen manipulieren, nicht nur fahren.
- Alltagstauglichkeit hängt an Verlässlichkeit, Kosten und Akzeptanz.
- Der Weg in den Haushalt wird eher schrittweise verlaufen – statt „Butler über Nacht“.