
App-Store für Maschinen? Wie Software und Services matchen
Was wäre, wenn du datengetriebene Mehrwertdienste so auswählen könntest wie Apps – und das System automatisch prüft, ob Daten, Fähigkeiten und Rechenressourcen wirklich passen, bevor ausgerollt wird? In dieser Inside it’s OWL-Folge geht’s um ein zentrales Industrie-Problem: Viele Maschinenbauer sind top in Mechanik, aber IT-Komplexität, Security-Anforderungen und fehlende Interoperabilität machen skalierbare Services unnötig schwer. Dr. Heiko Stichweh erklärt die App-Store-Analogie, warum „Insellösungen“ nicht fliegen – und wie ein „Matching“ zwischen Asset, Daten und Service-Anforderungen helfen kann.
Das sind die Themen
- Interoperabilität in der Praxis: Warum Schnittstellen heute so oft Handarbeit sind
- „App-Store“-Prinzip: Suchen → Kompatibilität prüfen → deployen (Container, Edge/on-prem/Cloud)
- Digitale Zwillinge auf Basis der Verwaltungsschale: Fähigkeiten, Datenbedarfe, Capabilities/Skills
- Use Cases, die sofort einleuchten: Condition Monitoring, OEE, Traceability, Firmware-Updates & Cybersecurity
- Factory-X als Datenökosystem: Authentifizierung, Autorisierung, Discovery & Connectoren
- Praxisbeispiel Remmert: Aus Antriebsdaten (Ströme/Drehzahlen) Verschleiß früh erkennen – bevor Stillstände teuer werden
- Ausblick: Digitaler Produktpass & warum Regulatorik dem Thema Rückenwind geben kann