
it’s OWL auf der Hannover Messe: Exponate, Vorträge, Führungen
it’s OWL ist vom 20. bis 24. April 2026 auf der Hannover Messe vertreten und zeigt auf dem NRW-Gemeinschaftsstand in Halle 13, Stand C14, wie Künstliche Intelligenz und datenbasierte Methoden das Engineering und die industrielle Automatisierung voranbringen. Besucher:innen erhalten Einblicke in konkrete Exponate, Live-Demos und Vorträge rund um intelligentes Engineering, Assistenzsysteme und nachhaltige Produktentwicklung. Am Dienstag, 21. April 2026, bietet it’s OWL zusätzlich Führungen zu den it’s OWL Partner an. Melden Sie sich jetzt kostenfrei dazu an. Sichern Sie sich jetzt Ihr kostenloses Ticket und besuchen Sie uns in Halle 27, Stand G56.
Auf der Hannover Messe macht it’s OWL sichtbar, wie neue Technologien den Weg in industrielle Anwendungen finden. Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die Unternehmen dabei unterstützen, Entwicklungsprozesse effizienter zu gestalten, Wissen besser nutzbar zu machen und Nachhaltigkeit frühzeitig in Entscheidungen einzubeziehen.
Führungen zu it’s OWL Partnern am 21. April
Am Dienstag, 21. April 2026, bieten wir von 13:30 Uhr bis 16 Uhr eine Führung zu den it’s OWL Partnern Beckhoff (Halle 27), HARTING (Halle 27), Phoenix Contact (Halle 27) und Festo (Halle 13) an. Die Tour bietet die Gelegenheit, Einblicke in konkrete Anwendungen zu erhalten und mit Vertreter:innen der Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Melden Sie sich über das Buchungsformular kostenfrei dazu an.
Vorträge auf der Hannover Messe
Neben den Exponaten am Stand ist it’s OWL auch mit mehreren Beiträgen im Vortragsprogramm der Hannover Messe vertreten. Die Vorträge geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um Engineering-KI, Arbeitsgestaltung, Nachhaltigkeit und industrielle Innovationsprozesse.
| Montag, 20. April 2026 10:00–10:20 Uhr | Open-Source-Framework für spezialisierte Engineering-KI im Maschinen- und Anlagenbau Dr. Arno Kühn | Solution Lab Automatisierung & Digitalisierung, Halle 26, Stand E43 – Expert Stage 2 |
| Montag, 20. April 2026 12:20–12:40 Uhr | Intelligente Produkte und Produktion – Praxisbeispiele aus Ostwestfalen-Lippe Wolfgang Marquardt | NRW.Gemeinschaftsstand |
| Montag, 20. April 2026 14:25–14:45 Uhr | Industrie.Zero – Ansätze für die Nachhaltigkeitstransformation aus it’s OWL Wolfgang Marquardt | Solution Lab Energie- & Industrieinfrastruktur, Halle 12, Stand F56 – Spotlight Stage |
| Mittwoch, 22. April 2026 11:40–12:00 Uhr | Humanoide Robotik produktiv nutzen: Vom ersten Test zur belastbaren Entscheidung Dr. Martin Rabe | Solution Lab: Forschung & Technologietransfer, Halle 11, Stand B69 – Expert Stage |
| Freitag, 24. April 2026 11:00–11:15 Uhr | KI einführen heißt Arbeit gestalten: Warum Technologie allein nicht reicht Kerstin Eller | Solution Lab: Forschung & Technologietransfer, Halle 11, Stand B69 – Spotlight Stage |
Live-Demos für intelligentes Engineering
Am Stand werden konkrete Beispiele gezeigt, wie KI im Engineering eingesetzt werden kann. Dazu gehört ein KI-gestütztes Requirements Management, das beim Strukturieren und Klären technischer Anforderungen unterstützt und Abstimmungsaufwände reduziert. Außerdem zeigt it’s OWL, wie sich automatisierte Architekturvarianten in Systems-Engineering-Tools wie Cameo ableiten und vergleichen lassen, um Modellierungsarbeit zu beschleunigen. Mit dem Engineering Graph wird zudem ein Ansatz vorgestellt, der Entwicklungswissen über Anforderungen, Modelle, Dokumente und Entscheidungen hinweg kontextbezogen zugänglich macht.
Ergänzt werden diese Demonstrationen durch Video-Sequenzen zu KI-Agenten. Sie zeigen, wie sich wiederkehrende Aufgaben in Engineering-Prozessen schrittweise automatisieren lassen und welche Potenziale sich daraus für die industrielle Praxis ergeben.

Ein weiteres Exponat schlägt die Brücke zwischen Engineering und Automatisierung: Ein physischer Demonstrator zur Cobot-Konfiguration zeigt, wie kollaborierende Roboter bei Pick-and-Place-Aufgaben durch Assistenzsysteme unterstützt werden können. Im Fokus steht die Frage, wie sich Konfigurationsschritte beschleunigen lassen, wenn Nutzeranweisungen – etwa per Sprache – mit Kontextinformationen aus der Zelle kombiniert werden. Die Ausführung bleibt dabei an Freigaben gekoppelt, der Mensch behält die Kontrolle über relevante Entscheidungen.
Auch das Thema Nachhaltigkeit im Engineering ist Teil des Messeauftritts. Gezeigt wird ein Exponat aus dem Forschungsprojekt NALYSES: ein prototypischer Scheinwerfer, der reparierbar und sortenrein recyclingfähig ausgelegt ist. Ergänzend kommt ein digitaler „grüner Zwilling“ zum Einsatz, der Entwicklungsdaten mit Methoden der Lebenszyklusanalyse verbindet. So lassen sich ökologische Auswirkungen bereits in frühen Entwicklungsphasen vergleichbar machen und Nachhaltigkeit als messbare Entscheidungsgröße in der Produktentwicklung verankern.

