Environmental Product Declarations: Warum man sich mit ihnen zukünftig befassen sollte

Nachhaltigkeitsdaten werden zum Wettbewerbsfaktor. Neue EU-Vorgaben und steigende Anforderungen von Kunden und Auftraggebern machen Umwelt-Produktdeklarationen für immer mehr Branchen relevant. Die Veranstaltung zeigt, warum EPDs an Bedeutung gewinnen und wie Unternehmen sich frühzeitig auf verlässliche und nachvollziehbare Umweltnachweise vorbereiten können.

Während Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) bisher vor allem im Bauwesen Standard waren, rücken sie nun rasant in das Zentrum der Elektronik- und IT-Industrie und perspektivisch in weitere Branchen. Mit der neuen EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) und dem zukünftigen Digitalen Produktpass (DPP) wird die Offenlegung von Lebenszyklusdaten zur Pflicht. Einfache CO2-Angaben (Product Carbon Footprints) reichen nicht mehr aus. Eine EPD nimmt unter anderem auch den Ressourcenverbrauch, die Toxizität und die Kreislauffähigkeit in den Blick.

Große B2B-Kunden und öffentliche Auftraggeber fordern zunehmend präzise Daten über die gesamte Wertschöpfungskette. Auch auf europäischer Ebene werden die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen deutlich verschärft, insbesondere durch die EmpCo-Directive sowie die geplante Green Claims Directive. Wer mit Nachhaltigkeit und Umweltclaims wirbt, muss diese künftig klar, nachvollziehbar und wissenschaftlich fundiert belegen können. Verifizierte Typ-III-Umweltdeklarationen nach ISO 14025 können hierfür eine geeignete Nachweisgrundlage darstellen.

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den aktuellen Stand, eine Einführung in die Erstellung von EPDs sowie Einblicke in Beispiele aus der Praxis.

Das Programm

15:00 UhrBegrüßung
Ulrike Künnemann, InnoZent OWL e. V.
15:05 UhrEPD – was ist das und wenn ja, wie viele?
Janek Röttgen & Dr. Anna Kerps, Fraunhofer UMSICHT
15:25 UhrVon der Einzel-EPD zum skalierbaren Tooling – die WAGO Strategie
Alexander Flekler, WAGO
15:45 UhrViele Wege führen zur EPD – im Spannungsfeld zwischen Norm- und Marktanforderung
Mark Edler, Weidmüller
16:05 UhrQ&A-Session
Ulrike Künnemann, InnoZent OWL e. V.
16:30 UhrEnde

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