KI im Engineering, die wirklich hilft: it’s OWL zeigt auf der Hannover Messe 2026 Engineering Automation live

Im Engineering scheitert es selten an der großen Idee. Meist bremsen kleine Dinge: Eine Anforderung ist unklar, Varianten passen nicht mehr zusammen, und das entscheidende Dokument liegt nicht dort, wo es erwartet wird. Genau dort setzt it’s OWL auf der Hannover Messe 2026 an. Das Technologie-Netzwerk macht sichtbar, wie neue Technologien den Weg in industrielle Anwendungen finden, und zeigt Lösungen, die Entwicklungsprozesse effizienter machen, Wissen im Team besser nutzbar halten und Nachhaltigkeit frühzeitig in Entscheidungen einbeziehen. Dazu bringt it’s OWL gemeinsam mit dem Leistungszentrum Engineering Automation Demonstratoren und Live-Demos nach Hannover, die zeigen, wie KI im Engineering den Alltag entlasten kann, ohne dass Unternehmen die Verantwortung aus der Hand geben. it’s OWL präsentiert die Exponate vom 20. bis 24. April 2026 auf dem NRW-Gemeinschaftsstand in Halle 13, Stand C14.

Im Zentrum des Messeauftritts steht das Leistungszentrum Engineering Automation. Dort entwickeln Partner aus Industrie und Forschung KI-gestützte Assistenzlösungen für typische Aufgaben in der Produktentwicklung. Die Idee ist einfach: Die Unterstützung soll dort stattfinden, wo Engineering-Teams ohnehin arbeiten, also in den Programmen, mit denen Anforderungen beschrieben, Modelle gepflegt und Informationen dokumentiert werden. So soll KI Routinearbeit abnehmen, Wissen schneller auffindbar machen und Entscheidungen im Engineering besser vorbereiten, bevor sie später teuer werden.

„Viele Unternehmen probieren KI aus. Im Engineering zählt am Ende aber nur, ob sie die Arbeit wirklich erleichtert, sich in die bestehende Entwicklungsumgebung einfügt und verlässlich bleibt“, sagt Günter Korder, Geschäftsführer von it’s OWL. „Auf der Hannover Messe zeigen wir KI als Assistenz, die Routineaufgaben unterstützt und Teams dabei helfen soll, schneller zu tragfähigen Entscheidungen zu kommen.“

Wenn ein Cobot bei der Einrichtung unterstützt

Wie KI konkret unterstützen kann, zeigt ein physischer Demonstrator zur Cobot-Konfiguration. Ein Cobot ist ein Roboter, der so ausgelegt ist, dass er sicher mit Menschen zusammenarbeiten kann. Der Cobot demonstriert Pick-and-Place-Aufgaben, also das Greifen und Ablegen von Bauteilen.

Im Fokus steht die Frage, wie sich Konfigurationsschritte beschleunigen lassen, wenn Nutzeranweisungen, etwa über natürliche Sprache, mit Informationen aus dem Arbeitsbereich des Roboters kombiniert werden. Die KI trifft dabei keine finalen Entscheidungen. Sie unterstützt bei der Vorbereitung und führt durch die notwendigen Schritte. Die Ausführung bleibt an Freigaben gekoppelt, der Mensch behält die Kontrolle über relevante Schritte. So wird sichtbar, worum es bei Engineering Automation geht: weniger Parametrieraufwand, schnellere Inbetriebnahme und klarere Übergaben zwischen Entwicklung und Betrieb.

Vorträge und Führungen von it’s OWL auf der Hannover Messe

Auf unserer Veranstaltungsseite finden Sie alle Infos zu unseren Vorträgen und Führungen auf der Hannover Messe.  Sichern Sie sich jetzt Ihr kostenloses Ticket und besuchen Sie uns in Halle 13, Stand C14.

KI-Live-Demos: Von Anforderungen bis Varianten

Ergänzend zeigt it’s OWL Live-Demos zu KI-Copiloten im Engineering. Dazu gehört ein KI-gestütztes Requirements Management, das beim Strukturieren und Klären technischer Anforderungen unterstützt und Abstimmungsaufwände reduzieren kann. Außerdem zeigt it’s OWL, wie sich automatisierte Architekturvarianten in Systems-Engineering-Tools wie Cameo ableiten und vergleichen lassen, um Modellierungsarbeit zu beschleunigen.

Ebenfalls vorgestellt wird der Engineering Graph, ein Wissensnetz, das Entwicklungswissen über Anforderungen, Modelle, Dokumente und Entscheidungen hinweg kontextbezogen zugänglich macht. Ziel ist, Informationen schneller im Zusammenhang zu finden, statt lange nach dem ‚letzten Stand‘ zu suchen.

GoProZero verbindet Engineering mit Kreislaufwirtschaft

Engineering wird nicht nur automatisiert und schneller, es muss auch nachhaltiger werden. Regulatorische Anforderungen nehmen zu, Materialien werden knapper, und Kreislaufwirtschaft wird zur strategischen Aufgabe. Das it’s OWL Projekt GoProZero setzt genau dort an: Es unterstützt Unternehmen dabei, zirkuläre und ressourceneffiziente Produkte zu entwickeln, damit Nachhaltigkeit früh in Entwicklungsentscheidungen einfließen kann.

Denn neben Geschwindigkeit und Konsistenz im Engineering rückt auch die Frage in den Vordergrund, wie sich ökologische Auswirkungen bereits während der Entwicklung bewerten lassen. Um dieses Prinzip anschaulich zu machen, zeigt it’s OWL zusätzlich ein Exponat aus dem Forschungsumfeld.

Scheinwerfer macht frühe Nachhaltigkeitsbewertung greifbar

Aus dem Forschungsprojekt NALYSES zeigt it’s OWL einen prototypischen Scheinwerfer, der reparierbar und sortenrein recyclingfähig ist. Ergänzend kommt ein digitaler „grüner Zwilling“ zum Einsatz, der Entwicklungsdaten mit Methoden der Lebenszyklusanalyse verbindet. So lassen sich ökologische Auswirkungen bereits in frühen Entwicklungsphasen vergleichbar machen und Nachhaltigkeit als messbare Entscheidungsgröße in der Produktentwicklung verankern.

Die Wissenschaftler des Fraunhofer IEM haben im Projekt NALYSES einen Scheinwerfer entwickelt, der reparierbar und sortenrein recyclingfähig. Foto: Fraunhofer IEM / Janosch Gruschczyk

Nachhaltigkeit im Engineering: „Grüner Zwilling“ am Beispiel Scheinwerfer

Zudem zeigt it’s OWL ein Exponat aus dem Forschungsumfeld: Im Projekt NALYSES entstand ein prototypischer Scheinwerfer, der reparierbar und sortenrein recyclingfähig ausgelegt ist. Begleitend kommt ein digitaler „grüner Zwilling“ zum Einsatz, der Entwicklungsdaten mit Methoden der Lebenszyklusanalyse verbindet, um ökologische Auswirkungen bereits in frühen Entwicklungsphasen vergleichbar zu machen.

Der Ansatz verdeutlicht, wie Nachhaltigkeit als messbare Entscheidungsgröße in der Produktentwicklung verankert werden kann.

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